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mau / mal Adv.

Bedeutung: 1. mal (bei der Multiplikation), ("sibe mal sibe git nünevierzg"); x-mau, ("I han im's scho ixmau gseit, aber är lost eifach nid.")
Speziell ist der Gebrauch bei "einmal": "Einisch eis git eis" ("eis mau eis" ist eine Angleichung ans Schriftdeutsche!)
2. einmal, einst; zum Heraufbeschwören der Vergangenheit: ("Es isch emau es Meiteli gsy, däm hei si Rotchäppli gseit. …"; "Es isch emau e Maa gsy, dä het e hohle Zang gha …").
3. mal, einmal; auch "emal/emau" (im Sinn von: gerade jetzt, augenblicklich: "Chum emau dahäre", "Los mau zue")
4. mal (im Sinn von "auf gut Glück": "Chasch's ja mau probiere."; "Mach mal öppis schtatt geng nume z' theoretisiere.")