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ääs, äs, es

Bedeutung: sächliches Personalpronomen 3. Person Sg: "es"; alte Akkusativform "ihns" wird z.T. noch gebraucht! Genitiv: "synere" (veraltet), Dativ "ihm"/"im": wie maskulin: "I han im es Täfeli ggää." "Ihm han i das Jahr nüüt zum Geburtstag gschänkt."

Zu unterscheiden sind verschiedene Betonungen, demzufolge auch Schreibungen:
a) unbetontes unpersönliches "es": "es rägnet" (nicht äs rägnät"!)
b) betontes "ääs" mit hinweisendem Charakter: "Wär het das gseit? - "Ääs" (=das Kind). "I gloube, mir heigen ihns (das Kind) scho einisch gseh."
c) unbetontes persönliches "äs", das in der Praxis mit "es" zusammenfallen kann: "Äs/Es (das Kind) het mi gfragt, win ig heissi."